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Kantonswappen

Das Rutenbündel (Fasces) im St.Galler Wappen stammt aus dem antiken Rom. Wenn Richter oder hohe Beamte öffentlich auftraten, gingen ihnen zwei oder mehr Liktoren voran. Diese trugen als Symbol der Gerichtsgewalt ein Rutenbündel mit einem Beil.

 

Die Französische Revolution sah in der römischen Republik der Antike ein Vorbild. Sie benützte darum auch deren Symbole. Die Fasces bezeichneten die ausführende (exekutive) und richterliche Gewalt. Die helvetische Republik übernahm 1798 die revolutionären Staatssymbole, darunter die dreifarbige Fahne (Trikolore) und das Liktorenbündel. Sie ersetzte aber die Figur Marianne, das Symbol Frankreichs, durch den Freiheitsheld Wilhelm Tell und Mariannes Jakobinermütze durch den Tellenhut.

 

Der von Napoleon 1803 geschaffene Kanton St.Gallen wählte als Wappen die helvetischen Fasces und knüpfte damit an die Umstände der Kantonsgründung an. Das Rutenbündel erhielt nun die Bedeutung "Einigkeit macht stark". Die 8 Stäbe symbolisierten die 8 Distrikte des neuen Kantons, die Bänder den Zusammenhalt und das Beil die gemeinsame Stärke. Später verzichtete man auf die perspektivische Darstellung, so dass heute nur noch 5 Stäbe sichtbar sind. 

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit waren die Ideale der Revolutionszeit. Grün galt als Farbe der Freiheit - daher das Grün in den Wappen der neuen, "befreiten" Kantone St.Gallen, Thurgau, Waadt und Neuenburg. Weiss deutete man als Farbe der Unschuld: der neue Staat sollte die Ungerechtigkeit der alten Zeit überwinden.

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