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St.Galler Kultur und Geschichte

Die Reihe St.Galler Kultur und Geschichte existiert seit 1971. In den Jahren 2008/09 wurde sie neu konzipiert. Als Trägerschaft zeichnen das Staatsarchiv und der Historische Verein des Kantons St.Gallen. Die Bücher erscheinen im Chronos Verlag Zürich. Finanziert wird der Druck je zur Hälfte über Beiträge aus dem kantonalen Lotteriefonds und über Drittmittel.

 

Die Reihe verfolgt einen breiten thematischen Ansatz. Publiziert werden wissenschaftliche Beiträge zur st.gallischen und/oder ostschweizerischen und/oder regionalen Geschichte, eingeschlossen Archäologie, Denkmalpflege, Kultur- und Kunstgeschichte. Diese liefern im Sinn von Grundlagenforschung und darstellender Geschichte wichtige Neuerkenntnisse. Die Arbeiten beruhen wesentlich auf Quellenmaterial aus st.gallischen Archiven und Bibliotheken oder benutzen Quellenmaterial st.gallischen Ursprungs.

 

Ausnahmsweise können auch Quelleneditionen erscheinen. Die Bände wenden sich in Sprache und Aufmachung nicht nur an ein wissenschaftliches, sondern auch an ein interessiertes, breites Publikum.

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Dorothee Guggenheimer: Kredite, Krisen und Konkurse

Rosa Maria Fäh: Gottlieb Feurer (1875-1912)

 

Das Werk des Bauernmalers Gottlieb Feurer (1875–1912) besticht durch seine realistischen Kuhdarstellungen. Jede Hautfalte, jeder Muskel des Tieres waren dem Maler wichtig und wurden mit grosser Hingabe gezeichnet. Kein Wunder, dass Feurers Kühe bis heute von der bäuerlichen Bevölkerung des Toggenburgs geliebt und bewundert werden.
Die Präzision lässt beinahe vergessen, dass Gottlieb Feurer durch und durch Autodidakt war, der seine Bilder meistens in den ruhigeren Wintermonaten malte. Wer war dieser Bauer, der Haus und Hof nie verlassen und mit grosser Akribie sein Können verfeinert hat? Erstmals wurde nun das Leben des Toggenburger Malers erforscht und sein Gesamtwerk in den Kontext der Ostschweizer Bauern­malerei gesetzt. Die Autorin zeigt auf, wie sich Feurer sein Handwerk anhand der Werke seines Vorbildes Babeli Giezendanner selber beibrachte und schliesslich einen eigenen Stil entwickelte.
Gottlieb Feurers Œuvre umfasst Tafelbilder, Eimerbödeli und Sennen­streifen. Seine Werke befinden sich hauptsächlich in Privatbesitz, werden aber auch in verschiedenen Museen gezeigt. Seine Motive gewähren Einblick in das Sennenleben – in seine Lebenswelt. Die rund achtzig Bilder werden hier erstmals präsentiert und in den kunsthistorischen Kontext der Ostschweizer Bauernmalerei gestellt.

 

Erhältlich bei: Chronos Verlag

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Dorothee Guggenheimer: Kredite, Krisen und Konkurse

 

Die Geschichtswissenschaft hat sich lange vor allem mit wirtschaftlichem Erfolg beschäftigt, obschon es Mangel und Knappheit waren, die den Alltag der Menschen in der Vormoderne prägten. Dorothee Guggenheimers Untersuchung setzt hier einen Kontrapunkt. Sie macht den Misserfolg zum Thema, und zwar am Beispiel von St. Gallen, einer Stadt, die in der Frühen Neuzeit für ihre wirtschaftliche Prosperität bekannt war.
Gestützt auf eine breite Quellenbasis, nähert sich die Autorin ökonomischem Scheitern aus verschiedenen Perspektiven, angefangen bei der Entwicklung des Rechts über die konjunkturgeschichtliche Bedeutung von Konkursen und die Ausgestaltung von Schuldner-Gläubiger-Beziehungen bis hin zur sozialen Stellung der Konkursiten nach ihrem Kollaps.

 

Erhältlich bei: Chronos Verlag

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Pascal Sidler: Schwarzröcke, Jakobiner, Patrioten

 

«Du bist ein verfluchter Franzos … ein luterischer calvinischer Bok, du bist kein Schweizer aber ich bin ein Schweizer, du bist blos so ein donners Franzos … ein lutherischer drek, ein Scheisshund … du hast mir das Brodt vor dem Maul weg gestohlen, du bist ein Lutherischer und ich ein Katholik aber ich habe die Constitution nicht angenommen.» 


Für diese Beschimpfung eines Reformierten wurde der Katholik Joseph Bomberger 1799 vom Kantonsgericht Säntis zu mehreren Tagen Gefängnis, öffentlicher Ausstellung mit zwölf Stockschlägen auf den Hintern sowie einer Busse bestraft.
Die Äusserungen von Bomberger zeigen exemplarisch den konfessionellen Konflikt auf, der 1799 zwischen den prohelvetischen Reformierten und den antihelvetischen Katholiken im Toggenburg ausgetragen wurde. Ein Jahr zuvor hatte sich das Toggenburg durch eine Revolution selbst von der seit 1468 bestehenden katholischen Herrschaft des Fürstabts von St. Gallen gelöst und war kurz darauf in der Helvetischen Republik aufgegangen. Der Umsturz hatte die konfessionelle Machtverteilung im Toggenburg verändert und die zuvor wirtschaftlich und politisch privilegierte Stellung der katho­lischen Minderheit aufgehoben.

 

Erhältlich bei: Chronos Verlag

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Joachim von Watt: Die Kleinere Chronik der Äbte.

 

Die Kleinere Chronik der Äbte von St. Gallen ist das Kernstück im historiographischen Werk des St. Galler Humanisten und Politikers Joachim von Watt, genannt Vadian.
Im Frühjahr 1545 bat der Zürcher Geschichtsschreiber Johannes Stumpf den St. Galler Gelehrten Vadian um Mitarbeit an einer umfassenden Schweizerchronik. Dieser sagte zu und verfasste in kurzer Zeit eine Chronik des Klosters und der Stadt St. Gallen sowie grundlegende Abhandlungen zum historischen und geographischen Umfeld.

 

Erhältlich bei: Chronos Verlag

36

Joachim von Watt: Grössere Chronik der Äbte.

 

In den Jahren 1529-1531 verfasste der St.Galler Humanist, Reformator und Politiker Vadian eine Geschichte von Abtei und Stadt St.Gallen im Hoch- und Spätmittelalter (1199-1491). Im Blick hatte er den Wandel der Klosterstadt zu einer im Leinwandgewerbe zu Reichtum gekommenen, selbstbewussten Reichsstadt im Verlauf von rund 300 Jahren.

 

Erhältlich bei: Chronos Verlag

Manuskripte gesucht

PDF-Datei Manuskripte gesucht.pdf (77 kB, PDF)    

St.Galler Kultur und Geschichte, Bücherliste

PDF-Datei St.Galler Kultur und Geschichte, Bücherliste (95 kB, PDF)   06.02.2015

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19. Okt. 2017:

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24. Okt. 2017:

Am Vormittag bleibt das Staatsarchiv geschlossen.

 

16. Nov. 2017:

Am Nachmittag bleibt das Staatsarchiv geschlossen.

 

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